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300. Jubiläum der Freimaurerei

Ab dem 300. Jubiläum der modernen Freimaurerei (2017- )

Am 26.04.2017 wurde Bruder Arno Moos in London und am 28.04.2017 wurde Bruder Giovanni Grippo in Offenbach mit dem Ehrenabzeichen der »United Grand Lodge of England« u.a. für ihre Verdienste »im Umgang mit internationalen besuchenden Brüdern«, sowie aufgrund ihrer »herzlichen Bereitschaft und freundschaftlichen Aufnahme« ausgezeichnet. Das Abzeichen wird aufgrund des 300. Jubiläums »Tercentenary Jewel« genannt und wurde eigens dafür entworfen. Es darf nur von Freimaurermeistern der »United Grand Lodge of England« (»wearing«) getragen werden, sowie von jenen die damit auf besondere Weise ausgezeichnet wurden.

Am 25.06.2017 feierte die Öffentlichkeit in denselben Räumlichkeiten einen Festakt zu Ehren des »300. Jubiläums der modernen Freimaurerei«. Bruder Michael Long, langjähriges Mitglied der »United Grand Lodge of England« und Visting Officer of Middlesex, hielt einen Vortrag mit dem Titel »Das vermutlich 300. Jubiäum der Freimaurerei«. Bei dieser Gelegenheit wurden internationale Grüße ausgebracht.

Am 08.09.2017 wurde der Umzug zurück ins Logenhaus am Georg-Büchner-Platz bewerkstelligt. Es fand die erste Besichtigung nach den Umbauarbeiten statt. Logengerätschaften und Literatur sowie Ritualgegenstände wurden eingeräumt. Bereits am 4. bis 6. September wurden unzählige Umzugskisten mit der tatkräftigen Unterstützung der Brüder der Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« wieder eingeräumt. So dass am 16.09.2017 die Wiedereröffnung stattfinden konnte. Morgens war der Großmeister der Großloge A.F.u.A.M. Bruder Stephan Roth-Kleyer und bei der Akademischen Feier am Nachmittag war Oberbürgermeister Jochen Partsch und die Presse zugegen. (»Wiedereröffnung des Darmstädter Logenhauses«)

Am 20.10.2017 traf sich die Bruderschaft der Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« im Untergeschoss des neu renovierten Darmstädter Logenhauses. An diesem Freitagabend wurde die freimaurerische Vereinigung »Zum brennenden Dornbusch« gegründet. Sie hat den Zweck, die Errichtung einer Loge unter der Konstitution der »Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland« in Worms zu erstreben (www.worms-freimaurer.de). Es wurde die Gründungsurkunde nach Verlesung des Satzungstextes von den 14 Darmstädter Gründungsmitgliedern unterschrieben, der Vorstand gewählt und der Jahresbeitrag festgesetzt. Zum Vorsitzenden ist Bruder Arno Moos gewählt worden, der sich anschließend bei allen Beteiligten für ihre Mühen, für ihre Unterstützung und für ihre Hilfe bedankte (»Gründung einer freimaurerischen Vereinigung«).

Am 28.10.2017 feierte die Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« ihr 96. Stiftungsfest. Es fand ausnahmsweise eine Aufnahme während des Festes statt. Bruder Ewald P. wurde zudem von der »Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland« mit dem Ehrenzeichen geschmückt. In seiner Abwesenheit nahm sein Sohn Bruder Jan E. P. die Ehrung entgegen, die durch den Abg. Landesgroßmeister Bruder Kai Otto Z. überreicht wurde. Bruder Jacek Klimkiewicz erhielt den Ehrenschurz für sein 25. Freimaurerjubiläum; zudem wurde im Rahmen des Festes Bruder Andreas S. aus Karlsruhe als vollwertiges Mitglied angenommen.

Am 29.10.2017 fand der »Tag der offenen Tür« statt, an dem sich die drei Darmstädter Freimaurerlogen, der Verein »Freie Szene Darmstadt e.V.« und der Bridge-Club in Anwesenheit von Oberbürgermeister Jochen Partsch präsentierten. In der oberen Etage stellten sich die drei Darmstädter Freimaurerlogen vor. Im Tempel mit der neuen ausdrucksstarken Glasfront wurde unter der Führung der Freimaurerloge »Johannes der Evangelist zur Eintracht« ein Zeremonial inszeniert. Die Freimaurerlogen informierten an eigenen Ständen. Die Frauenloge »Vier Elemente im Licht« führte an ihrem Stand einen informativen Film vor. Neben den Flyern gab es auch einen Büchertisch. Die Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« stellte sich durch Bücher den interessierten Besuchern vor. Der erste Vorsitzende Meister »Carl Happich« war Autor und hat 1938 das Büchlein »Anleitung zur Meditation« verfasst. Er gilt als ein Vorkämpfer der Meditation in Deutschland.

Am 18.11.2017 wurde zu Ehren des 300-jährigen Bestehens der modernen Freimaurerei ein »Benefizkonzert« veranstaltet. Das Benefizkonzert begleiteten Master-Pianistin Saeko Kitagawa am Flügel und Musikprofessor Bruder Jacek Klimkiewicz mit seiner Stradivari-Violine. Sie spielten in ergreifender Weise Stücke von Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart, Fritz Kreisler, Jules Massenet, Henryk Wieniawski, Niccolo Paganini, Edward Elgar, Isaak Albeniz, Astor Piazzolla und Carlos Gardel. Der Vorsitzende Meister der gastgebenden Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« Bruder Giovanni Grippo hielt einen Kurzvortrag zur 300-jährigen Geschichte der modernen Freimaurerei und zu ihren Zukunftsperspektiven. Es war eine würdevolle und informative Veranstaltung bei der Bruder Jacek Klimkiewicz vor jedem Musikstück etwas zum Besten über den Komponisten sowie über das jeweilige Stück gab. Es wurden Spenden für den Wohltätigkeitsfond der Loge gesammelt.

Am 21.11.2017 wurde das vor der Wiedereröffnung des Georg-Moller-Hauses geführte »Radio-Interview« mit Meinhard Dausin von »Radio Darmstadt« geführt. Er sprach mit dem Logenmeister Bruder Giovanni Grippo und mit dem Abgeordneten Logenmeister Bruder Arno Moos.

Am 15.12.2017 veranstaltete die Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« zum Abschluss des 300. Jubiläumsjahrs der modernen Freimaurerei ihre Lichtfeier. Die Lichtfeier ist eine traditionelle Veranstaltung der Loge, die es seit über 30 Jahren in Darmstadt wieder gibt. Hierbei handelt es sich um eine Feier, die es bereits unter dem ersten Logenmeister Bruder Carl Happich gegeben haben soll. Neben Zeremonial und dazugehörigem Vortrag von Bruder Michael S. wurde der Abend von der »Integrationsband Drosostalia« musikalisch umrahmt. Neben türkischen, griechischen und deutschen Liedern, die aus der Feder der »Sängerin Rükiye Karakullukcu« stammen, wurden auch auf besonderen Wunsch Paganinis »Capriccio No. 24«, Vittorio Montis »Csardas«, »Hava Nagila« auf der Violine gespielt. Es wurden ebenfalls Spenden für den Wohltätigkeitsfond gesammelt.