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Benefizkonzert in Darmstadt

Darmstadt 18.11.2017 | In den neu renovierten Logenräumlichkeiten wurde die vorletzte Festveranstaltung in diesem Jahr zu Ehren des 300-jährigen Bestehens der Freimaurerei veranstaltet. Das Benefizkonzert am 18.11.2017 begleiteten Master Pianistin Saeko Kitagawa am Flügel und Musikprofessor Jacek Klimkiewicz mit seiner Stradivari-Violine. Sie spielten in ergreifender Weise Stücke von Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart, Fritz Kreisler, Jules Massenet, Henryk Wieniawski, Nicolo Paganini, Edward Elgar, Isaak Albeniz, Astor Piazzolla und Carlos Gardel.

Der Vorsitzende Meister der gastgebenden Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« Giovanni Grippo hielt einen Kurzvortrag zur 300-jährigen Geschichte der modernen Freimaurerei und zu ihren Zukunftsperspektiven.

Es war eine würdevolle und informative Veranstaltung bei der Jacek Klimkiewicz vor jedem Musikstück etwas zum Besten über den Komponisten sowie über das jeweilige Stück gab. Es wurden Spenden für den Wohltätigkeitsfond der Loge gesammelt.

 

Saeko Kitagawa (Flügel)

Sie kennt man als ausdrucksstarke Interpretin, die sich in jeder Stilrichtung zuhause fühlt und begeistert mit ihrer emotionalen Musik von Kindheit an ihr Publikum. Sie hat mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhalten und bereits mit sechs ihren ersten Auftritt gemeistert. Nachdem sie das Musikgymnasium in ihrer Heimatstadt Aichi besuchte, folgte in der gleichen Stadt ein Bachelorstudium. Sie kam nach Europa um ihre Ausbildung weiter zu verfeinern und studierte an der Hochschule der Künste in Bern und an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin, an der sie 2012 ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss.

Als Probepianistin für Murray Perahia hat Saeko Kitagawa 2010 mit der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker zusammen musiziert. 2011 und 2012 führte sie Solo- und Duo-Recitals in Berlin und Prag auf und seitdem folgten viele weitere Auftritte in Deutschland und Japan, u.a. bei dem Klaviermarathon im Rahmen des Klavierfestivals Ruhr 2015.

Sie absolvierte ein weiteres Masterstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Professor Henri Sigfridsson, welches sie erfolgreich 2016 zu Ende führte. Seit 2016 arbeitet sie als Korrepetitorin in der Violinklasse von Professor Jacek Klimkiewicz an der Folkwang Universität der Künste. Im Sommer 2017 war sie als Dozentin an einem Sommer-Meisterkurs in Taiwan beteiligt.

 

Jacek Klimkiewicz (Stradivari-Violine)

Als Student von Prof. Irena Dubiska (einer Schülerin von Carl Flesch und Bronislaw Huberman) in seiner Heimatstadt Warschau wurde er Konzertmeister und Solist des Polnischen Kammerorchesters und der Warschauer Kammeroper. Mit 18 Jahren Debüt mit einem Paganini-Konzert in D-Dur in der National Philharmonie Warschau. Weiteres Studium bei Wolfgang Marschner in Freiburg. Meisterklasse bei Ilona Feher (in Amsterdam und Tel Aviv) und Henryk Szeryng (in Paris). Er spielte unter Dirigenten wie Karl Böhm, S. Celibidache, B. Haiting, L. Maazel, E. Inbal, D. Shallon und G. Nowak. Er wurde mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik«, dem »Prix Repertoire Paris« und Schallplatte des Jahres »Favorite of 1989« in Miami (USA) als Primarius des Sonare Quartetts ausgezeichnet. Noch während des Studiums wurde er Erster Konzertmeister in Nürnberg und danach mehrere Jahre Erster Konzertmeister des Orchesters des Staatstheaters Darmstadt.

1992 wurde er als Professor für Violine an die Folkwang Hochschule berufen. Neben der Leitung einer Violinenklasse als Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen (ehemals Folkwang Hochschule) gastiert er als Solist u.a. in der Berliner-, Münchener-, Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt am Main, Musikhalle Hamburg, St. John’s Church London, Santory and Opera City Hall in Tokio. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Südamerika und Asien (vornehmlich in Japan, Korea, China und Taiwan).

Jacek Klimkiewicz ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie auf Schloss Heiligenberg in Seeheim-Jugenheim.