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Kulturelles Engagement

Freimaurerei bedeutet, gemeinsam an einer zukünftigen Welt zu arbeiten. Nicht im besserwisserischen Sinn sondern in einem starken Verbund in der Weltbruderkette. Dabei arbeitet aber ein jeder, an sich selbst oder anders gesagt, an seinem eigenen rauhen Stein. In der kleinsten Hoffnung, dass sich der persönliche Weg in der Freimaurerei in einer wohltuenden Art auf das Umfeld eines Freimaurers auswirkt.

Kultur ist Freimaurern stets eine sehr wichtige Herzensangelegenheit, nicht nur weil viele historische Freimaurer zu den Vorkämpfern der Demokratie, des Sozialengagements und der Kultur zählen, sondern weil sie heute weiterhin in dieser Tradition stehen. Sie sind immer an der Förderung der Kultur und der schönen Künste interessiert. 

Am 29.10.2017 präsentierten sich die Freimaurerlogen und der Verein »Freie Szene Darmstadt« in Anwesenheit von Oberbürgermeister Jochen Partsch. In der oberen Etage des neu renovierten Logenhauses stellten sich die drei Darmstädter Freimaurerlogen vor. Im Tempel mit der neuen ausdrucksstarken Glasfront wurde unter der Führung der Freimaurerloge »Johannes der Evangelist zur Eintracht« ein Zeremonial inszeniert. Ein Zeremonial ist den freimaurerischen Ritualen nachempfunden und soll verdeutlichen, was Freimaurer u.a. bei ihren Zusammenkünften tun. Die Zuschauer konnten dadurch einen kleinen Einblick in die freimaurerische Welt gewinnen. 

Die Freimaurerlogen informierten an eigenen Ständen. Die Frauenloge »Vier Elemente im Licht« führte an ihrem Stand einen informativen Film vor. Neben den Flyern gab es auch einen Büchertisch. Die Johannis-Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« stellte sich durch Bücher den interessierten Besuchern vor. Der erste Vorsitzende Meister Carl Happich (1878-1947) war Autor und hat 1938 das Büchlein Anleitung zur Meditation verfasst. Er gilt als ein Vorkämpfer der Meditation in Deutschland.